Mit hide.me die Privatsphäre schützen

Sicher und geschützt im Internet unterwegs, ist dies nur noch ein Traum, oder kann man dies mit geringen Aufwand und Kosten auch heute noch erreichen? Seit Mitte letzten Jahres wird viel über die NSA und dessen Abhöraktionen berichtet. Insbesondere das massive überwachen und mithören von privaten Internetdaten geht einfach zu weit. Wer kann schon genau sagen, wer sonst noch alles private Daten mithört. Kann man sich heute überhaupt noch sicher im Internet bewegen, ohne jederzeit das Gefühl zu haben ausspioniert zu werden?

Aus diesem Grund habe ich mich ein wenig umgeschaut und bin dabei auf den Anonymisierungs-Dienst hide.me gestoßen. Dieser Dienst verspricht anonymes Surfen und kaum nachverfolgbare Spuren im Netz. Hide.me hat sich selber die Mission auferlegt: „Jeder hat ein Recht auf eine sichere Privatsphäre und auf einen freien Internetzugang.

Ich haben den Internetdienst hide.me über das angebotene 2GB Gratis-Volumen ausprobiert und möchte in diesem Test und Erfahrungsbericht kurz über meine ersten persönlichen Erfahrungen mit dem Surfen über eine sichere VPN-Verbindung berichten.

Schnelle Anmeldung und Wahl eines Tarifs

Um hide.me nutzen zu können, muss man sich erst einmal auf der offiziellen Webseite anmelden. Die Anmeldung geht sehr einfach und schnell von der Hand. Ebenfalls werden nur minimale Daten abgefragt. Als erstes muss man einen von 3 Tarifen auswählen. Zum ersten Test gibt es einen kostenlosen Tarif, der natürlich einige Einschränkungen aufweist. Insbesondere die Daten-Volumenbeschränkung auf 2GB ist da zu nennen. Danaben kann man nur zwischen 2 von 13 VPN-Standorten wählen. Weiter gilt eine eingeschränkt Bandbreite und man kann nur einige VPN-Protokoll verwenden.

hide.me - Tarifübersicht
hide.me – Tarifübersicht

Neben dem Gratis-Tarif kann man sich aber auch für den Tarif „Plus“ (4,17 Euro/Monat im Jahrestarif)  oder „Premium“ (9,17 Euro/Monat im Jahrestarif) entscheiden. Der Größte Unterschied zw. dem Premium und Plus Tarif besteht hauptsächlich darin, dass man sich im Premium-Tarif gleichzeitig mit bis zu 5 Geräten per VPN verbinden kann und es gibt eine sog. Port-Weiterleitung.

Wenn man sich für den Gratis-Tarif entschieden hat, muss man zur Erstellung nur noch eine E-Mail-Adresse eingeben und schon wird der Account erstellt und man kommt direkt zum Konfigurationsassistent. Das ganze ist im Gratis-Tarif 100% Kostenlos, man geht kein Abo ein und man schließt auch keinen Vertrag ab. Wählt man einen der beiden kostenpflichtigen Tarife, dann kommt man in drei einfachen Schritten zu seinem Account: 1. Bezahlmethode wählen, 2. Zahlungsweise angeben und 3. die Laufzeit auswählen. Ich habe mich für meinen Test erst einmal für die Gratis-Variante entschieden.

Einfache Konfiguration

In einer Minute zur sicheren Internetverbindung. Nachdem man ein Account erstellt hat, kann man sofort mit Hilfe einer einfachen Konfigurationshilfe (4 Schritte) die notwendige VPN-Verbindung einrichten. Als erstes wählt man sein Betriebssystem (bei mir Windows 8), danach wird einem ein Protokoll zur Verschlüsselung vorgeschlagen. Bei Windows 8 wird das sehr sichere Protokoll „IPsec IKEv2“ vorgeschlagen. Die Empfehlung für Windows 8 basierend laut hide.me auf „Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Effizienz“.  3. wählt man einen der angebotenen VPN-Standorte aus. Nun hat man die notwendigen Informationen zusammen, um im 4, Schritt ein lokalen Netzwerkadapter zur Verbindung mit dem gewählten VPN-Server einzurichten. Dazu gibt es ein Video-Tutorial oder eine Bilderstrecke, die einem die einzelnen Konfigurationsschritte aufzeigen. Hat man sein zusätzlichen Netzwerk eingerichtet, muss man sich nur noch mit diesem verbinden und schon surft man ein wenig anonymer durchs Internet

VPN-Server Auswahlmöglichkeiten
VPN-Server Auswahlmöglichkeiten

Mein Fazit – Schnell und Sicher im Netz unterwegs

hide.me sichert neben dem verschlüsselten VPN ein hohes Maß an Privatsphäre zu. Es werden nur sehr wenige Daten der Kunden gespeichert und mitgeloggt. Wie das Unternehmen selbst angibt, kann man lediglich die E-Mail-Adresse des Kunden rausgeben und das auch nur bei einem Gerichtsbeschluss aus Hongkong. Dies ist einem heutzutage sehr wichtig und genau das ist es ja auch was man möchte.

Insgesamt werden von hide.me 13 Servern in zwölf Ländern zum Surfen per VPN angeboten. ich denke das reicht für den „normalen Nutzer“ vollkommen aus. Bei meinen Tests war der frei zugängliche Server in den Niederlanden kaum ausgelastet, so dass in dieser Hinsicht keine Sorgen bestehen.

Auch die eigene Bandbreite wird fast voll ausgenutzt, eine wirkliche Verlangsamung konnte ich nicht feststellen und sollte bei einem guten Breitbandzugang auch zu verschmerzen sein.

Das angebotene Gratis-Volumen von 2GB ist natürlich für den kompletten Gebrauch im Alltag nicht ausreichend. Ein Jahresabo für einen Rechner kostet ca. 50 Euro, dies ist mir heute meine Privatsphäre auf jeden Fall wert. Ich kann den Dienst von hide.me mit ruhigen Gewissen weiter empfehlen.

Weitere Links zum Thema

  • Eine große Anzahl an VPN-Anbieter Vergleiche findet man hier.

 

Microsoft My Phone-Dienst wird abgeschaltet – Was passiert mit meinen Daten?

Microsoft schaltet den Microsoft® My Phone-Dienst für Windows Mobile 6.x ab. Was passiert dann mit meinen Daten, die ich auf dem My Phone-Dienst gespeichert habe?

Ab 7. August 2011 stoppt der Microsoft My Phone-Dienst. Das bedeutet es werden keine Daten mehr zwischen My Phone konfigurierten Windows Mobile 6.x Telefonen und dem My Phone-Dienst synchronisiert. Ab dem gleichen Tag beginnt Microsoft ebenso mit der automatischen Migration bestimmter Daten (Datentypen) vom My Phone-Dienst in Windows Live SkyDrive.

Windows Live SkyDrive ist ein kostenloser 25 GB Speicherplatz für Dateien, Fotos und Musikdateien auf einer sogenannten „Online Festplatte“. Man kann dort seine Daten ablegen und wenn man möchte freigeben. Dann kann man von überall online auf diese Daten zugreifen. Man nennt diese Art von Diensten auch Cloud-Dienste.

Die Frage Warum schaltet Microsoft den My Phone-Dienst ab, kann man ganz einfach damit beantworten, das Microsoft sich auf die Windows Live Dienste also auch auf zentrale und moderne Cloud-Dienste konzentriert. Der Windows Live SkyDrive ist eben einer dieser Dienste.

Jeder der Daten auf My Phone gespeichert hat muss sich nun also um die Sicherung einiger Daten kümmern und selber aktiv werden, den es werden nicht alle Daten automatisch vom My Phone-Konto an den Windows Live SkyDrive übertragen!

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Windows Tweaking-Tool: Glary Utilities Pro

Kostenloses Windows Tweaking-Tool für den privaten Gebrauch. Tools zum Aufräumen und Optimieren von Windows, die sog. Tweaking-Tools, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Heute möchte ich deshalb kurz das kostenlose Windows Tool Glary Utilities erwähnen. Das Tool besteht aus einer sehr schönen Anzahl an nützlichen Funktionen, die stark an die bekannten TuneUp Utilities erinnern.

Die Glary Utilities gibt es übrigens in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Pro Version. Unterschiede zwischen der kostenlosen und der Pro-Version sind kaum auszumachen. Die Pro-Version besitzt eine Laufzeit Hintergrundüberwachung und kann auch im gewerblicher Einsatz verwendet werden. Die kostenlose Version ist also nur für den privaten Gebrauch freigegeben.

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Windows 7 wird ab heute offiziell und weltweit verkauft

Microsofts neues Betriebssystem Windows 7 kommt heute weltweit in die Läden. Viele Windows User warten bereits seit Wochen auf diesen Tag, denn ab heute soll Windows 7 offiziell in den Verkaufsregalen stehen. Somit  kommt das Programm heute deutlich früher auf den Markt als ursprünglich geplant. Der Verkaufsdruck, wegen dem schlecht laufenden Windows Vista, war wohl einfach zu groß.

Windows 7 steht zukünftig nur noch in drei verschiedenen Versionen “Home Premium”, “Professional” und “Ultimate” zum Kauf bereit und löst gerade mal nach knapp zwei Jahren seinen Vorgänger Vista ab. Windows 7 hat jedoch einen mehr als einjährigen Test durchlaufen, bei dem Microsoft zahlreiche Kritikpunkte und Anregungen von weltweit insgesamt acht Millionen Beta-Testern ausgewertet und umgesetzt hat. Somit ist zu hoffen, das Windows 7 besser startet als die Vorgängerversion Windows Vista. Oft hört man ja auch, das das neue Windows 7 erheblich und auch spürbar schneller sein soll als Windows Vista.

Wie sieht es bei Dir aus? Wirst du ein Upgrade auf die neue Windows 7 Version durchführen?

Genau diese Frage stelle ich mir seit einigen Tagen, denn mit Windows Vista bin ich, genauso wie viele andere Anwender, nicht wirklich zufrieden.

Ich persönlich werde wohl erst einmal die Zeit abwarten, bis die ersten Fehler von Windows 7 behoben sind. Dann zum Jahresende werde ich mir aller Voraussicht nach eine Update bzw. Upgrade Version für mein Windows Vista kaufen und mein Glück dann mit dem neuen Windows 7 versuchen.