Achtung: Phishing E-Mails als Telekom Rechnung getarnt

Bei bestimmten E-Mails muss man immer genau hinschauen, ob es sich um originale handelt oder um gefährliche Phishing E-Mail. Denn immer öfters sind diverse falsche Rechnungen von verschiedenen Anbietern im Umlauf unter anderem auch angebliche Rechnungen von der Deutschen Telekom. Ich habe eine dieser Phishing E-Mails am Dienstag dem 18.11.2014 bekommen. Die E-Mails sehen total echt aus, weisen aber oft sehr hohe Rechnungsbeträge aus. Aber Achtung niemals die entsprechenden Links in solchen E-Mails klicken. Wie die E-Mail ausgesehen hat, die ich bekommen habe, kann man im folgenden Bild erkennen.

Also aufgepasst beim Checken der E-Mails!

achtung-vor-phishing-emails
In sog. Phishing E-Mails schleusen Online-Betrüger gefährliche Schadsoftware auf den private Rechner.

Weiter Informationen zu dem Thema Phishing E-Mails bekommt man auf der Wemseite von spam-info.de im dazu gehörigen Artikel falsche-telekom-rechnungen-enthalten-gefaehrlichen-trojaner.

Mit hide.me die Privatsphäre schützen

Sicher und geschützt im Internet unterwegs, ist dies nur noch ein Traum, oder kann man dies mit geringen Aufwand und Kosten auch heute noch erreichen? Seit Mitte letzten Jahres wird viel über die NSA und dessen Abhöraktionen berichtet. Insbesondere das massive überwachen und mithören von privaten Internetdaten geht einfach zu weit. Wer kann schon genau sagen, wer sonst noch alles private Daten mithört. Kann man sich heute überhaupt noch sicher im Internet bewegen, ohne jederzeit das Gefühl zu haben ausspioniert zu werden?

Aus diesem Grund habe ich mich ein wenig umgeschaut und bin dabei auf den Anonymisierungs-Dienst hide.me gestoßen. Dieser Dienst verspricht anonymes Surfen und kaum nachverfolgbare Spuren im Netz. Hide.me hat sich selber die Mission auferlegt: „Jeder hat ein Recht auf eine sichere Privatsphäre und auf einen freien Internetzugang.

Ich haben den Internetdienst hide.me über das angebotene 2GB Gratis-Volumen ausprobiert und möchte in diesem Test und Erfahrungsbericht kurz über meine ersten persönlichen Erfahrungen mit dem Surfen über eine sichere VPN-Verbindung berichten.

Schnelle Anmeldung und Wahl eines Tarifs

Um hide.me nutzen zu können, muss man sich erst einmal auf der offiziellen Webseite anmelden. Die Anmeldung geht sehr einfach und schnell von der Hand. Ebenfalls werden nur minimale Daten abgefragt. Als erstes muss man einen von 3 Tarifen auswählen. Zum ersten Test gibt es einen kostenlosen Tarif, der natürlich einige Einschränkungen aufweist. Insbesondere die Daten-Volumenbeschränkung auf 2GB ist da zu nennen. Danaben kann man nur zwischen 2 von 13 VPN-Standorten wählen. Weiter gilt eine eingeschränkt Bandbreite und man kann nur einige VPN-Protokoll verwenden.

hide.me - Tarifübersicht
hide.me – Tarifübersicht

Neben dem Gratis-Tarif kann man sich aber auch für den Tarif „Plus“ (4,17 Euro/Monat im Jahrestarif)  oder „Premium“ (9,17 Euro/Monat im Jahrestarif) entscheiden. Der Größte Unterschied zw. dem Premium und Plus Tarif besteht hauptsächlich darin, dass man sich im Premium-Tarif gleichzeitig mit bis zu 5 Geräten per VPN verbinden kann und es gibt eine sog. Port-Weiterleitung.

Wenn man sich für den Gratis-Tarif entschieden hat, muss man zur Erstellung nur noch eine E-Mail-Adresse eingeben und schon wird der Account erstellt und man kommt direkt zum Konfigurationsassistent. Das ganze ist im Gratis-Tarif 100% Kostenlos, man geht kein Abo ein und man schließt auch keinen Vertrag ab. Wählt man einen der beiden kostenpflichtigen Tarife, dann kommt man in drei einfachen Schritten zu seinem Account: 1. Bezahlmethode wählen, 2. Zahlungsweise angeben und 3. die Laufzeit auswählen. Ich habe mich für meinen Test erst einmal für die Gratis-Variante entschieden.

Einfache Konfiguration

In einer Minute zur sicheren Internetverbindung. Nachdem man ein Account erstellt hat, kann man sofort mit Hilfe einer einfachen Konfigurationshilfe (4 Schritte) die notwendige VPN-Verbindung einrichten. Als erstes wählt man sein Betriebssystem (bei mir Windows 8), danach wird einem ein Protokoll zur Verschlüsselung vorgeschlagen. Bei Windows 8 wird das sehr sichere Protokoll „IPsec IKEv2“ vorgeschlagen. Die Empfehlung für Windows 8 basierend laut hide.me auf „Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Effizienz“.  3. wählt man einen der angebotenen VPN-Standorte aus. Nun hat man die notwendigen Informationen zusammen, um im 4, Schritt ein lokalen Netzwerkadapter zur Verbindung mit dem gewählten VPN-Server einzurichten. Dazu gibt es ein Video-Tutorial oder eine Bilderstrecke, die einem die einzelnen Konfigurationsschritte aufzeigen. Hat man sein zusätzlichen Netzwerk eingerichtet, muss man sich nur noch mit diesem verbinden und schon surft man ein wenig anonymer durchs Internet

VPN-Server Auswahlmöglichkeiten
VPN-Server Auswahlmöglichkeiten

Mein Fazit – Schnell und Sicher im Netz unterwegs

hide.me sichert neben dem verschlüsselten VPN ein hohes Maß an Privatsphäre zu. Es werden nur sehr wenige Daten der Kunden gespeichert und mitgeloggt. Wie das Unternehmen selbst angibt, kann man lediglich die E-Mail-Adresse des Kunden rausgeben und das auch nur bei einem Gerichtsbeschluss aus Hongkong. Dies ist einem heutzutage sehr wichtig und genau das ist es ja auch was man möchte.

Insgesamt werden von hide.me 13 Servern in zwölf Ländern zum Surfen per VPN angeboten. ich denke das reicht für den „normalen Nutzer“ vollkommen aus. Bei meinen Tests war der frei zugängliche Server in den Niederlanden kaum ausgelastet, so dass in dieser Hinsicht keine Sorgen bestehen.

Auch die eigene Bandbreite wird fast voll ausgenutzt, eine wirkliche Verlangsamung konnte ich nicht feststellen und sollte bei einem guten Breitbandzugang auch zu verschmerzen sein.

Das angebotene Gratis-Volumen von 2GB ist natürlich für den kompletten Gebrauch im Alltag nicht ausreichend. Ein Jahresabo für einen Rechner kostet ca. 50 Euro, dies ist mir heute meine Privatsphäre auf jeden Fall wert. Ich kann den Dienst von hide.me mit ruhigen Gewissen weiter empfehlen.

Weitere Links zum Thema

  • Eine große Anzahl an VPN-Anbieter Vergleiche findet man hier.

 

Deutschen Telekom Post zum Online-Banking-Trojaner ‚ZeuS/ZBot‘

Bekannte haben Anfang September 2012 Post von der Deutschen Telekom bekommen indem gesagt wird, dass an ihrem Internetzugang ein Computer betrieben wird, der durch die schädliche Software „ZeuS/ZBot“ (Online-Banking-Trojaner) infiziert wurde. Darüberhinaus wird in dem Brief dringendst empfohlen diesen Trojaner von dem Computer zu entfernen.

So habe ich mich also erst einmal darangemacht, mir die Tipps der Telekom zur Beseitigung des Trojaners anzuschauen und sie etwas näher unter die Lupe zunehmen, da man ja als Internutzer heutzutage nie sicher sein kann, ob so ein Brief nun echt ist und wirklich von der Telekom kommt.

Die gezeigten Links sahen dabei sehr seriös aus und ich habe zuerst einmal in Google nach den Stichworten zum Trojaner ZeuS/ZBot, BSI, botfrei.de, Abus Team usw. gesucht. Dabei ist herausgekommen, das es sich wirklich um einen Seriösen Brief handeln muss und alle Links zu Informationsseiten und sichern Tolls führen.

Danach habe ich mich aufgemacht den evtl. auf einem Notebook befindlichen Trojaner zu entfernen. „Deutschen Telekom Post zum Online-Banking-Trojaner ‚ZeuS/ZBot‘“ weiterlesen

Denk an Dein Datenbackup – am 31. März ist Welt Backup Tag

Am 31. März ist wieder einmal der Welt Backup Tag. Wie jedes Jahr findet auch dieses Jahr am 31. März der Welt Backup Tag statt. Weltweit wird an diesem Tag aufgerufen an das eigene Backup zu denken und es auch mal wieder durchzuführen. Deshalb hier auch mein Aufruf “Denk an Dein Datenbackup”!

Wie oft habe ich in den letzten Wochen überhaupt meine persönlichen Daten gesichert? Welche Daten muss ich überhaupt sichern? Wenn ich mir diese zwei einfachen Fragen stelle, komme ich schon ins Grübeln und weitere Fragen zu meinen Daten auf dem PC, Laptop oder Smartphone kommen in mir hoch.

Stell Dir auch die Frage: Sichere ich meine wichtigen Daten?

Jeder sollte sich die Frage stellen, ob er seine wichtigen Daten sichert.

  • Mache ich überhaupt ein Datenbackup?
  • Wie funktioniert ein Datenbackup überhaupt?
  • Muss ich das per Hand machen oder können mich bestimmte Programme dabei unterstützen?
  • Warum soll ich überhaupt mein Daten sichern?
  • Welche Daten auf meinem PC, Laptop, Smartphone, iPad usw. sind mir überhaupt wichtig?

„Denk an Dein Datenbackup – am 31. März ist Welt Backup Tag“ weiterlesen

KeePass Password Safe 2.16 Update installiert

Seit dem 12.07. ist die neue Version 2.16 des beliebten KeePass Password Safe verfügbar. Das Open-Source Passwort-Manager Tool KeePass ist eines der besten Passwort Manager die es kostenlos gibt. Ich persönlich nutze den Passwort-Manager KeePass Password Safe schon schon seit 2006. Auch auf einem USB-Stick kann man den KeePass Password Safe Portable nutzen und somit überall mit hin nehmen. Zuletzt hatte ich ein Update auf KeePass Password Safe 2.14 durchgeführt.

Man kann alle seine Passwörter in einer Datenbank, die mit einem Master-Schlüssel gesichert ist, speichern. So muss man nur ein einziges (sicheres) Master-Passwort wissen um die gesamte Datenbank zu entsperren. Die Datenbanken werden verschlüsselt unter Verwendung der besten und sichersten Verschlüsselungsalgorithmen (AES und Twofish) die derzeit bekannten sind.

Ich speichere dort Passwörter für jegliche Art von Online-Zugängen wie Online-Shops, Foren und Blogs, für E-Mail-Konto und Zugangsdaten für Facebook und Twitter. Die Liste ist einfach endlos. „KeePass Password Safe 2.16 Update installiert“ weiterlesen

Firefox 3.5 – Zur Sicherheit mal eine ‚Webseite vergessen‘

Neu in der Rubrik Sicherheit & Privatsphäre ist im Firefox 3.5 die kleine Funktion „Diese Website vergessen“. Mit Hilfe dieser kleinen Funktion kann man eine bestimmte Domain aus der gesamten Verlaufshistorie entfernen. Hat man also im nachhinein noch einmal über den Besuch einer Website nachgedacht und möchte nun das die Spuren für diese eine Domain aus der Verlaufshistorie entfernt werden soll, kann man dies nun tun.

Dazu öffnet man die Chronik (Verlaufshistorie) des Browsers zum Beispiel über den Menüpunkt Chronik>>Gesamte Chronik anzeigen. Dort sucht man dann einen Eintrag der gewünschten Website und entfernt alle Einträge der Domain per Rechtsklick auf den Eintrag mit „Diese Webseite vergessen“. „Firefox 3.5 – Zur Sicherheit mal eine ‚Webseite vergessen‘“ weiterlesen

KeePass Password Safe Portable nutzen

Kann ich die Software KeePass Password Safe mobile benutzen? Benötige ich für KeePass unter XP oder Vista Adminrechte? Kann ich KeePass auch auf einem USB-Stick nutzen? Diese und andere Fragen habe ich mir gestellt, da ich meine Passwörter auch auf anderen Rechner verwenden wollte, ohne überall gleich die Software KeePass zu installieren.

Die Antwort ist ja, es gibt eine mobilen Version von KeePass, das sogenannte KeePass Password Safe Portable. KeePass Password Safe Portable kann mit einer deutschen Übersetzung und somit einer deutschsprachigen Benutzeroberfläche auf einem USB-Stick installiert werden. Somit kann KeePass auf einem beliebigen Datenträger mitgenommen und per USB auf jedem Windows-PC genutzt werden. Denkbar sind da zum Beispiel der USB-Stick, eine externe Festplatte oder sogar ein MP3-Player oder Handy. „KeePass Password Safe Portable nutzen“ weiterlesen