Tipps und Tricks zur Webentwicklung und Alltagsthemen

Ladezeiten der Webseiten unter WordPress optimieren – Teil 1

Ladezeiten der eigenen Webseite unter WordPress verbessern. Das klingt im ersten Moment gar nicht so einfach, ist durch schrittweise Optimierung der Webseite aber möglich.

Angeregt durch einen Beitrag im WordPress Magazin habe ich mich in den letzen Tagen vermehrt mit der Verbesserung der Ladezeiten auf meinem Weblog befasst. Zusätzlich wurde ich durch das neue Qualitäts- und Rankingkriterium in den Google Webmaster Tools motiviert, etwas auf diesem Gebiet zu unternehmen.

Erste Analyse der aktuellen Größe und Ladezeiten der Webseite

Um im ersten Schritt herauszufinden, welchen Umfang meine Startseite hat, und wie die Ladezeiten dabei sind, habe ich mir erst einmal das Firefox Add-on YSlow installiert. Bei diesem Firefox Add-on handelt es sich um eine Erweiterung für Firebug. Nach der Installation beider Firefox Add-on habe ich den Test gemacht und dabei kam folgendes Ergebnis heraus.

ladezeiten-startseite

Auf der Linken Seite sieht man die Angaben, wenn ein Besucher das erste mal auf die Startseite kommt (leerer Browsercache) und rechts daneben, wenn ein Besucher wiederholt auf die Startseite kommt und dabei die Dateien aus dem Browsercache geladen werden. Insgesamt ist der Umfang und die Größe der der Daten jedoch zu groß, denn dadurch werden auch die Ladezeiten der Webseite beeinflusst.

Nach allen Schritten zur Optimierung sollen die einzelnen Werte – so hoffe ich – besser aussehen. Nun aber erst einmal die von mir durchgeführten Schritte im einzelnen.

Optimierung Teil 1: Deaktivierung unnötiger WordPress Plugins.

Im ersten Schritt zur Optimierung habe ich mir einmal meine aktivierten WordPress Plugins genauer angeschaut und mir Gedanken über dessen Notwendigkeit gemacht. Insgesamt nutze ich vor der Optimierung 49 Plugins. Viele dieser Plugins sind allerdings nur im Administrationsbereich aktiv. Einige aber auch im Frontend und beeinflussen somit die Ladezeiten erheblich.

Sicherlich muss man sich im einzelnen genau Überlegen welche Plugins eventuell nicht mehr gebraucht werden oder ob dessen Nutzen überdenkt werden muss.

Für meinen Test habe ich mir einmal einen einfache Beitrag aus meinen Blog herausgesucht. Dieser Beitrag hat wenig eigenen Text und es wird auch keine eigene Grafik geladen. Somit werden die einzelnen Werte nicht so verfälscht.

Die folgende Grafik zeigt die Werte vor der Optimierung. Besonders auffällig ist der große Wert im Bereich der Javascript Dateien, dieser macht über die Hälfte der Dateigrößen aus und beeinflusst so gravieren die Ladegeschwindigkeit des Blogs.

01_index-speed-mit-plugins

Zur Analyse hab ich ganz einfach einmal alle WP-Plugins deaktiviert und die Werte dann verglichen. Nach und nach habe ich dann die wichtigsten und dann zusätzlich weitere Plugins aktiviert. Ich konnte dadurch die Anzahl der verwendeten Plugins auf 35 reduzieren.

Durch diese Maßnahmen konnte ich sichtbar die Größe des JavaScript Anteils verringern. Im Beispiel allein im JavaScript Bereich um fast 300kB. Insgesamt wurden nur durch die Deaktivierung der Plugins schon 350kB eingespart!

Die größten Ersparnisse konnten durch die Deaktivierung des GreyBox Plugin und des Lightbox 2 Plugin erzielt werden.

Mein Fazit nach dem ersten Schritt der Optimierung

Allein durch die Deaktivierung einiger weniger WordPress Plugins konnte ich die Datenmenge beim Laden meiner Webseiten auf über die Hälfte reduzieren. In Zukunft werde ich nun vor dem Aktivieren neuer Plugins darauf achten, welchen Einfluss dies auf meine Webseite im Bezug auf das Ladeverhalten haben.

In Teil 2 meiner Optimierung werde ich mich mit den CSS-Datein beschäftigen. Der entsprechene Artikel dazu  folgt demnächst …

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Veröffentlicht:
Dienstag, 29. Dezember 2009
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1 Kommentar (Hinterlasse einen Kommentar »)

  1. Crazy Girl

    Klingt super. Ich fahre mit insgesamt 18 Plugins nachdem ich das Ganze optimiert hatte ;-)

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