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Schleswig-Holsteins Kandidaten zur Landtagswahl im Internet befragen

Seit dem 20.08.09 können Schleswig-Holsteins Wähler die Kandidaten für die Landtagswahl am 27. September im Online-Portal abgeordnetenwatch.de befragen.

Insgesamt können zur Zeit Schleswig-Holsteins 253 Direktkandidaten befragt werden. Dazu gehören bislang die Kandidaten der fünf im Landtag vertretenen Parteien sowie der Linken und der Freien Wähler. Die Kandidaten der kleineren Parteien sollen später folgen.

Abgeordnetenwatch im Wahljahr 2009

Abgeordnetenwatch im Wahljahr 2009

Alle Kandidaten haben durch den Betreiber des Portals ein einfaches Profil bekommen. Gegen eine Gebühr von 100 Euro können die kandidaten das Profil durch ein Foto, Lebenslauf, Links oder Terminlisten erweitern. Als prominenteste Politiker haben bisher Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) und sein Herausforderer Ralf Stegner (SPD) diese Möglichkeit genutzt.

Um einem Kandidaten aus Schleswig-Holsteins eine Frage zu stellen, wählt man auf der Webseite einfach das Bundesland Schleswig-Holsteins aus, geht zur Übersicht der Kandidaten und klickt dann den entsprechenden Politiker an, dem man befragen möchte.

Um eine Übersicht über die Kandidaten direkt aus seinem Wahlkreis zu bekommen, gibt man jedoch einfach seine Postleitzahl ein und kann dann seine Fragen direkt an einen der entsprechenden Kandidaten stellen.

Diese Möglichkeit der modernen Kommunikation ist ein wirklicher Schritt zur Bürgernähe der Politiker. Hoffentlich nehmen diese die Möglichkeiten auch war und stellen sich den Fragen der Bürger. Interessant wird es jedoch erst, wenn man auch Antworten der Politiker auf die gestellten Fragen lesen kann.

Dazu muss man sagen, das alle Fragen der Bürger und ebenso die Antworten der Landtagswahl Kandidaten vor der Veröffentlichung durch ein Moderationsteam gegengelesen werden. Dadurch sollen beleidigende oder diskriminierende Äußerungen verhindert werden.

Sehr schön ist ebenfalls, das die Fragen und Antworten unbefristet gespeichert werden. So hat der Bürger auch nach der Wahl noch einmal die Möglickeit nach zu schauen, ob auch einiges von den gegebenen Antworten wirklich in die Tat umgesetzt wurde oder ob es doch nur Versprechen und Standardantworten vor einer Wahl gewesen sind.

Über das Portal abgeordnetenwatch.de können die Wähler derzeit Fragen unter anderem zu den fünf Landtagswahlen in diesem Jahr und zur Bundestagswahl 2009 an die entsprechenden Kandidaten stellen – einfach Klasse!

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am Donnerstag, 20. August 2009 unter der Kategorie: Alltägliches. Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann abonniere doch neue Beiträge per RSS Feed oder E-Mail, so wirst Du bequem über Neuigkeiten auf meinem Blog informiert.

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1 Kommentar (Hinterlasse einen Kommentar »)

  1. Santos Lingo

    Da haben die Grünen ja mal wieder vielen gezeigt, wie es funktioniert! Und der gemeine Bürger der Bundesrepublik ist nicht so leicht zu beeinflussen, wie es die Politiker in Berlin gern hätten. Aber was ist geschehen? Die Mehrzahl der Staatsbürger hält den Anti-Atomkraftwerk-Kurs der Bundesregierung für plumpe Wahlkampftaktik und exakt aus diesem Grund haben jede Menge Staatsbürger in Baden-Würrtemberg das Richtige gewählt: Das Bündnis 90. Und was lernen wir daraus? Liebe Volksvertreter, ihr solltet euch wirklich ein wenig mehr mühe geben und uns keinesfalls für dumm halten – wir sind in der Lage, ganz genau festmachen, was eine nachhaltige eigene Sichtweise ist und wer sein Fähnchen lediglich in den Wind hält. Da können Parteien wie die Christlich Demokratische Union so viele Banner bei http://www.fairposter.de drucken wie sie können, es hat keine Sinn.

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