Energieversorger stellen niedrigere Gaspreise 2009 in Aussicht – Erst einmal werden jedoch die Preise angehoben!
Es klingt wie Hohn, da bekommen wir Post von unserem Gasanbieter, den Stadtwerken Itzehoe, worin uns mitgeteilt wird, das die Gaspreise zum 01.01.2009 noch mal eben um 6 % steigen sollen (von 6,98 auf 7,40 Ct/kWh brutto), und das obwohl der Ölpreis seit Monaten fällt (von 140$ im Juli 2008 auf heute aktuell 58$)! Bedenkt man dazu noch, das die Gaspreise bereits zum 01.09.2008 von den Stadtwerken von 5,95 auf 6,98 Ct/kWh brutto (sage und schreibe 17% !) angehoben wurden, ist das für mich als Kunden alles nicht mehr nachzuvollziehen.
Gleichzeitig liest man aber aktuell in der Presse:
Berlin (dpa) – Verbraucher können auf niedrigere Gaspreise hoffen. Die deutschen Energieversorger stellen für 2009 eine Senkung in Aussicht. Grund dafür sind die gesunkenen Ölpreise. Auch die Unternehmen seien bestrebt, die Belastungen für die Verbraucher so gering wie möglich zu halten, heißt es in einer Mitteilung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft in Berlin. Der Verband reagierte damit auf einen Appell der Bundesregierung, die Gaspreise rasch zu reduzieren.
Veröffentlicht am 04.11.2008 um 20:07 Uhr Quelle: Newsticker Politik FOCUS Online
Ja was soll man da noch machen? Meine Meinung zu dieser Preiserhöhung ist: Erst schnell erhöhen, das Wintergeschäft mitnehmen und dann im Frühjahr wieder die Preise senken und sagen “Wir sind die Guten, wir senken doch die Preise” – Alles Klar, wahrscheinlich um magere 2 % …
Mein Fazit zur aktuellen Gaspreiserhöhung
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Ich für meinen Fall werde genau schauen, welcher Anbieter zum Jahreswechsel der günstigste Gasanbieter ist und dann wenn möglich sofort wechseln, wobei ich Denke das ALLE Anbieter mal eben vor dem Winter die Preise anheben. Die Eon Hanse macht das bereits zum 01.12.2008 und sind somit immer noch teurer als die Stadtwerke Itzehoe!
















Das Spiel das die Gasanbieter in den letzten Jahren mit uns spielen ist kaum zu übersehen. Preise erst stark anziehen dann minimal nachlassen, nur um dann wieder massiv zuzugreifen. Das ist weder neu noch sehr überraschend. Aber was will man machen? Die wenigsten von uns werden ohne Gas auskommen. Mein Standpunkt war es immer ein (wenn auch nur kleines) Zeichen zusetzen und mich grundsätzlich für den billigsten Anbieter zu entscheiden und zu wechseln, sobald eine Erhöhung ins Haus steht. Dabei hilft mir vor allem das Internet. Auf Seiten wie http://www.gasomat.de habe ich eine MEnge günstigere Anbieter gefunden.
Ziel ist es den Anbietern zu zeigen, dass man sich nicht alles gefallen lässt. Wenn das mehr Leute machen würden, wäre der Effekt auf die großen Anbieter vielleicht spürbarer.