Test: Erfahrungen mit Windows Live Writer
Vor einiger Zeit hatte ich über das Bloggen mit “Windows Live Writer” berichtet. Mein Fazit nach einigen Wochen des Test: Grundsätzlich kann man schnelle Ergebnisse erzielen und auf den Blog hochladen. Das Tool ist für eine Betaversion schon recht handlich, ist aber bisher eher für Anfänger geeignet, die schnell text basierte Beiträge erstellen wollen, halt ohne viele Schnörkel.
Hier habe ich nun noch einmal meine wesentlichen Erfahrungswerte zusammengefasst:
Positiv
- Schnelles erstellen von reinen Texten möglich.
- Übersichtlich durch die Möglichkeit zw. 4 “Layout-Ansichten” zu wechseln.
- Einlesen des WP-Styles möglich. (Funktioniert leider nicht bei allen Templates)
- Einbinden von Grafiken ist sehr leicht möglich. Die Grafiken können in verschiedenen Größen formatiert werden. Die Grafiken werden dann später automatisch mit auf den Server hochgeladen.
- Beiträge können als “draft” hoch geladen werden oder gleich als “veröffentlicht”. So kann man schnell längere Texte schreiben und diese dann als “draft” Version hochladen und dann einige Feinheiten noch in WordPress nach bearbeiten
- Verwaltung mehrerer Blogs möglich.
Negativ
- Ändert man einen Beitrag, den man schon einmal veröffentlicht hat werden die Bilder erneut hoch geladen und neu nummeriert. Dadurch liegen die Bilder zum Teil mehrfach in dem Uploadordner.
- Probleme beim einlesen von bestehenden Artikeln. a)Bilder, die nicht im Uploadverzeichnis von WP liegen werden nicht mit geladen und angezeigt. b)Längere Artikel die durch <!–more–> zum “weiterlesen” gekennzeichnet sind werden nicht richtig dargestellt, bzw. das Tag wird einfach entfernt.
- Eingetragene Trackbacks werden nicht richtig übertragen.
- Kategorien werden nicht in Ihrer richtigen Hierarchie angezeigt, sondern nur in einer flachen Liste.
- Wenige Plugins stehen zur Verfügung
- WordPress Plugins werden nicht berücksichtigt.
- Rechtschreibprüfung bisher nur in englisch möglich.


